Die Vielfalt unserer Gewerbekunden ist groß. Wir, die Mitarbeiter der Stadtwerke Werdau GmbH, möchten diese Vielfalt genauer kennenlernen. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, möglichst viele unserer Kunden einmal dort zu besuchen, wo die Energie tagtäglich zum Einsatz kommt. Begonnen haben wir in einer Einrichtung, in der man sich nicht als Sache oder Gebäude sieht, sondern im Kern als eine Gemeinschaft von Menschen für Menschen. Dass dies tatsächlich so ist, davon konnten sich mehrere Mitarbeiter der Stadtwerke am 1. November dieses Jahres in der Werkstatt „Lebensbrücke“ der Diakoniewerk Westsachsen gGmbH in Werdau überzeugen. Schon beim Empfang durch Traugott Kemmesies, Geschäftsführer der Gesellschaft, sowie Frank Raabs, Leiter der Werkstätten, und Matthias Löbner, Leiter der Produktion, waren wir erstaunt darüber, welch großes Interesse daran besteht, die Werkstatt für angepasste Arbeit für die Öffentlichkeit transparent zu machen.

Die Gestaltung des Gebäudes, die konzeptionelle Ausrichtung der Produktionsmethoden und der vorbildliche Umgang von Mensch zu Mensch bietet den rund 250 Beschäftigten mit Handicaps während ihrer Tätigkeit einen optimalen Rahmen zur Selbstverwirklichung angepasst auf ihre jeweiligen Fähigkeiten. Dass dabei auch absolut hochwertige Industrieprodukte für die Kunden aus der Wirtschaft entstehen, war für uns eine weitere aufschlussreiche Erkenntnis des Besuchs. Jeder kann etwas leisten, das beweisen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Werkstatt „Lebensbrücke“ Tag für Tag. Wir bedanken uns für die interessante und herzliche Führung durch eine wichtige Einrichtung in unserer Stadt.

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