Aktuelles

01.12.2022 Soforthilfe für Wärmekunden im Dezember

                       Information gemäß § 4 Abs. 4 EWSG Wärme

Die aktuelle Gaspreiskrise führt zu teilweise enormen finanziellen Belastungen für Gas- und Wärmekunden. Um diese Belastungen etwas zu dämpfen, sieht die Bundesregierung verschiedene finanzielle Entlastungen vor.

Um die Haushalte und kleinere Gewerbekunde kurzfristig zu entlasten, hat sich die Bundesregierung für eine einfache und pragmatische Lösung entschieden: Wärmekunden erhalten ebenso wie Gaskunden für den Monat Dezember 2022 eine staatliche Soforthilfe, die sich an dem monatlichen Abschlag für September 2022 orientiert. Alternativ ist ein monatlicher Durchschnitt aus der Summe der Abschlagszahlungen des letzten Abrechnungszeitraums zu bilden oder auf den Abschlag vergleichbarer Kunden abzustellen. Die Höhe der Soforthilfe berücksichtigt auch mögliche Preissteigerungen zum Jahresende: Auf die Höhe des (ggf. alternativ ermittelten) Septemberabschlages 2022 ist ein Aufschlag von 20 Prozent zu gewähren.

Als unser Kunde fallen Sie in den Anwendungsbereich des Soforthilfegesetzes (siehe § 4 Abs. 1 EWSG: Kunden, die die gelieferte Wärme zu eigenen Zwecken verbrauchen oder den Mietern zur Nutzung zur Verfügung stellen, sofern der Jahresverbrauch 1.500.000 Kilowattstunden je Entnahmestelle nicht übersteigt) und profitieren damit automatisch von der Soforthilfe. Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen. Sollten Sie die Zahlungen monatlich selbst vornehmen, beispielsweise über einen Dauerauftrag oder Barzahlung, müssen Sie die Zahlungen für Dezember nicht leisten. In Ihrer Jahresabrechnung wird dann der Erstattungsbetrag mit der vorläufigen Entlastung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Bei allen Kunden, die monatlich abgerechnet werden und die keine Abschläge zahlen, erfolgt die Erstattung mit der nächsten Rechnung.

Die Soforthilfe erhalten gezielt auch größere Verbraucher, wie die Wohnungswirtschaft und beispielsweise Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungs- und Wissenschafts-einrichtungen. Auch hier basiert die Entlastung auf dem Abschlag für September 2022. Es empfiehlt sich, dass diese Kunden dem Wärmelieferanten bis zum 31.12.2022 in Textform darlegen, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Soforthilfe gemäß § 4 Abs. 1 Satz 3 EWSG vorliegen.

Im kommenden Jahr soll in der nächsten Stufe die sogenannte Wärmepreisbremse die Gaspreise weiter dämpfen. Eines ist aber klar: Ein hundertprozentiger Ausgleich der Belastungen wird angesichts der historischen Dimensionen, in denen wir uns mit Blick auf die Energiekosten bewegen, leider nicht möglich sein. Allein die Beschaffungskosten, die die Energieversorger für Gas zahlen müssen, haben sich gegenüber Anfang 2021 verzwölffacht. Dies wirkt sich unvermeidlich auch auf den Wärmemarkt aus. Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass Gas und Wärme in den kommenden Jahren teuer bleiben werden.

Umso wichtiger ist es, sparsam mit Energie umzugehen. In fast jedem Haushalt gibt es noch Möglichkeiten, Energie einzusparen – zum Beispiel die Heizung herunterdrehen, wenn niemand zu Hause ist, Stoßlüften und beim Duschen auf Dauer und Temperatur achten. Zudem sollte jeder überlegen, ob es nicht auch ein oder zwei Grad weniger im Zimmer tun. Jedes Grad weniger heizen verbraucht sechs Prozent weniger Energie und Geld – denn jede eingesparte Kilowattstunde schont auch den eigenen Geldbeutel.

Schließlich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass wir gesetzlich dazu verpflichtet sind, die jeweils an unsere Kunden zur Verfügung gestellte Liefermenge des Jahres 2021 oder ersatzweise die Liefermenge des letzten Abrechnungszeitraums an die Wirtschaftsprüfergesellschaft PwC zu übermitteln. PwC wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz dazu beauftragt, im Zuge der Erstattung der Soforthilfe an die Versorgungsunternehmen eine stichprobenartige Plausibilitätsprüfung vorzunehmen, wozu diese Daten benötigt werden. 

Zusätzlich kann auf unserer Internetseite unter der Rubrik Dienstleistungen -> Energieberatung der „Heiz-Check“ für weitere individuelle Energieeinsparmaßnahmen genutzt werden.

01.12.2022 Neuer Geschäftsführer ab 1. Dezember 2022

Mit dem ersten Tag im Dezember hat Herr Patrick Reich-Schellenberg seine Tätigkeit als Interimsgeschäftsführer der Stadtwerke Werdau aufgenommen. Die Besetzung der Position erfolgte durch einstimmigen Beschluss des Werdauer Stadtrats in seiner Sitzung am 24.11.2022. Herr Reich-Schellenberg wird die Geschäfte der Stadtwerke in der Zeit des Besetzungsprozesses bis zur Berufung eines neuen Geschäftsführers leiten.

21.11.2022 Soforthilfe für Gaskunden im DezemberInformation gemäß § 2 Abs. 4 EWSG Gas

Die aktuelle Gaspreiskrise führt zu teilweise enormen finanziellen Belastungen für Gas- und Wärmekunden. Um diese Belastungen etwas zu dämpfen, plant die Bundesregierung verschiedene finanzielle Entlastungen.

Um die Haushalte und vor allem kleinere Gewerbekunde kurzfristig zu entlasten, hat sich die Bundesregierung für eine einfache und pragmatische Lösung entschieden: Gaskundinnen und Gaskunden erhalten im Monat Dezember 2022 spätestens im Januar 2023 eine staatliche Soforthilfe, die sich an den monatlichen Abschlägen orientiert. Die Höhe der Soforthilfe berücksichtigt auch mögliche Gaspreissteigerungen zum Jahresende: Sie entspricht einem Zwölftel des im September 2022 prognostizierten individuellen Jahresverbrauchs, multipliziert mit dem am 1. Dezember gültigen Gaspreis.

Als unsere Kundinnen und Kunden (mit Ausnahme der Industrie und größeren Gewerbekunden) profitieren Sie automatisch von der Soforthilfe. Wenn Sie einen Lastschrifteinzug vereinbart haben, wird der Dezemberabschlag nicht eingezogen. Sollten Sie die Zahlungen monatlich selbst vornehmen, beispielsweise über einen Dauerauftrag oder Barzahlung, müssen Sie die Zahlungen für Dezember nicht leisten. In Ihrer Jahresabrechnung wird dann der Erstattungsbetrag mit der vorläufigen Entlastung verrechnet. Es geht Ihnen kein Geld verloren.

Die Soforthilfe erhalten auch größere Unternehmen und Einrichtungen (RLM-Kunden mit stündlicher Leistungsmessung). Unabhängig vom Verbrauch werden zudem gezielt größere Verbraucher entlastet wie die Wohnungswirtschaft und beispielsweise Pflege- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Auch hier beträgt die Entlastung ein Zwölftel des individuellen Jahresverbrauchs der Monate November 2021 bis einschließlich Oktober 2022. Unternehmen bzw. Einrichtungen müssen dem Gaslieferanten bis zum 31.12.2022 in Textform darlegen, dass die Voraussetzungen für den Anspruch auf Soforthilfe gemäß § 2 Abs. 1 Satz 4 EWSG vorliegen.

Bei allen Kunden die monatlich abgerechnet werden und die keine Abschläge zahlen, erfolgt die Erstattung mit der nächsten Rechnung.

Im kommenden Jahr soll in der nächsten Stufe die sogenannte Gaspreisbremse die Gaspreise weiter dämpfen. Eines ist aber klar: Ein hundertprozentiger Ausgleich der Belastungen wird angesichts der historischen Dimensionen, in denen wir uns mit Blick auf die Energie-Kosten bewegen, leider nicht möglich sein. Allein die Beschaffungskosten, die die Energieversorger für Gas zahlen müssen, haben sich gegenüber Anfang 2021 verzwölffacht. Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass Strom und Wärme in den kommenden Jahren teuer bleiben wird.

Umso wichtiger ist es, sparsam mit Energie umzugehen. In fast jedem Haushalt gibt es noch Möglichkeiten, Energie einzusparen – zum Beispiel die Heizung herunterdrehen, wenn niemand zu Hause ist, Stoßlüften und beim Duschen auf Dauer und Temperatur achten. Zudem sollte jeder überlegen, ob es nicht auch ein oder zwei Grad weniger im Zimmer tun. Jedes Grad weniger heizen verbraucht sechs Prozent weniger Energie und Geld – denn jede eingesparte Kilowattstunde schont auch den eigenen Geldbeutel.

Zusätzlich kann auf unserer Internetseite unter der Rubrik Dienstleistungen -> Energieberatung der „Heiz-Check“ für weitere individuelle Energieeinsparmaßnahmen genutzt werden.

 

Ab sofort können Sie schnell und einfach Einsparmöglichkeiten beim Heizen mit Gas ermitteln. Unser Gaspreisrechner zeigt Ihnen dazu Einsparpotentiale beim Heizen auf. Sie finden den Rechner auf den Tarifübersichtsseiten für Privatkunden bzw. Geschäftskunden.

01.11.2022 Gaspreisrechner zeigt Einsparpotenziale beim Heizen auf

Ab sofort können Sie schnell und einfach Einsparmöglichkeiten beim Heizen mit Gas ermitteln.

Unser Gaspreisrechner errechnet auf Basis einiger weniger Grunddaten Ihres Gastarifes, wie viel Sie im Durchschnitt z. B. durch das Absenken der Raumtemperatur um 1°C oder durch das nächtliche Schließen von Rollläden/Vorhängen sparen können.

Den Gaspreisrechner finden Sie auf den Tarifübersichtsseiten für Privatkunden bzw. Geschäftskunden.

01.11.2022 Koch-Event mit Starkoch Herbert Frauenberger

Am Dienstag, den 01.11.2022 in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr findet im Foyer des WEBALU ein Kochevent statt.

Weitere Informationen und leckere Rezepte zum Nachkochen finden Sie im Faltblatt.

28.09.2022 Heizspiegel für Deutschland 2022

Diesen Winter beschäftigt uns das Thema Heizen aufgrund der Energiekrise alle. Der veröffentlichte Heizspiegel für Deutschland 2022 bestätigt: Die Heizkosten steigen drastisch. Einen solchen Anstieg gab es seit Veröffentlichung des ersten Heizspiegels in 2005 noch nicht.

Dabei zeigt die Analyse ein sehr realistisches Bild der Situation in Deutschlands Haushalten: Es wurden über 190.000 Abrechnungen aus dem Jahr 2021 ausgewertet und für die Prognose aktuelle Wetterdaten und Energiepreise herangezogen.

Die wichtigsten Ergebnisse des Heizspiegels 2022:

► Verbraucher*innen müssen in ihrer Abrechnung für 2021 mit deutlich höheren Heizkosten rechnen: rund 20 % mehr für Erdgas und sogar 51 % mehr für Heizöl. Bei Wärmepumpen, Fernwärme und Pelletheizungen sind es 5–15 % Mehrkosten.

► Im nächsten Jahr müssen Verbraucher*innen in der Heizkostenabrechnung für das Jahr 2022 mit einem noch drastischeren Kostenanstieg rechnen: für Erdgas um 67 % und für Heizöl, Wärmepumpen und Pelletheizungen um über 50 %.

► Bewohner*innen einer Wohnung in sanierten Gebäuden zahlen im Schnitt 640 Euro weniger als solche in einem unsanierten Haus. Bei Einfamilienhäusern beträgt das Sparpotenzial der Haushalte durchschnittlich 1.220 Euro.

Heizspiegel für den Landkreis Zwickau: PDF

Quelle: co2online, heizspiegel

Nutzen Sie auch unseren Heiz-Check!

16.02.2022: Achtung vor unseriösen Anrufen oder Haustürgeschäften mit Strom und Gas.

Aktuell kommt es wieder vermehrt zu unseriösen Anrufen, bei denen versucht wird Verbrauchern Strom- und Gasverträge unterzuschieben.

  • Von Haustürgeschäften mit Strom- und Gasverträgen oder am Telefon raten wir generell ab.
  • Vertreter geben sich häufig fälschlicherweise als Stadtwerksmitarbeiter aus.
  • Oftmals werden falsche Betriebsausweise vorgezeigt.
  • Lassen Sie sich für einen Vertragsabschluss nicht unter Druck setzen.
  • Geben Sie Zähler- und Kundennummer sowie persönliche Daten nicht unbedarft weiter.
  • Fragen Sie bei Unsicherheit bei Ihrem aktuellen Lieferanten nach.
  • Machen Sie gegebenenfalls von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch.

Sollten Sie Ärger mit unseriösen Energieanbietern haben, helfen wir Ihnen gern und unterstützen Sie bei möglichen Maßnahmen.

Unsere Mitarbeiter im Kundencenter stehen Ihnen zur Verfügung.

Unser Rezept-Kalender für 2022 ist da!

Wir bedanken uns bei allen, die unseren Rezept-Kalenders 2022 erworben haben, sowie bei den Partnern unserer Kundenkarte für die tolle Unterstützung beim Verkauf. Vielen Dank dafür. Ab sofort ist der Kalender nur noch in unserem KUNDENCENTER in der Zwickauer Straße 39 erhältlich. Die erzielten Einnahmen aus dem Verkauf waren von Anfang an für eine Spende an eine gemeinnützigen Einrichtung in Werdau geplant. Wem genau wir den Betrag zukommen lassen, werden wir in Kürze bekannt geben.

Das Jahr 2022 verspricht in kulinarischer Hinsicht ein ganz besonderes zu werden, denn die Stadtwerke Werdau haben sich etwas überlegt, bei dem man von Januar bis Dezember sozusagen das Nützliche mit dem Angenehmen wunderschön verbunden hat: In einem neuen Koch-Kalender. Und da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind überrascht es nicht, dass als Partner dabei ein echter Profi-Koch fungiert, der für jeden das passende Rezept dabei hat.

„Der Mensch ist, was er isst.“ So lautet das Credo des ehemaligen MDR-Fernsehkochs Herbert Frauenberger. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Gaumenkünstler nun schon im Dienst der Kulinarik unterwegs. Dabei hat er neben seiner Medienaffinität auch hochkarätige Stationen in Sterne-Hotels oder als Sous-Chef absolviert. Seit 2008 ist er als Privatkoch tätig und gibt sein umfangreiches Wissen in der eigenen Erlebnis-Kochschule weiter. So kam es auch zur Idee der Stadtwerke Werdau, dass man über einen Koch-Kalender einige der tollen Rezepte für jedermann zugänglich machen könnte.

Der Geschäftsführer Elmar Burgard selbst konnte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach von unterschiedlichen Gerichten Frauenbergers beim gemeinsamen Kochen überzeugen und in diesen Genuss sollen nun auch alle anderen Werdauer kommen dürfen. 12 Kalendermonate sind jeweils mit einem Rezept und dem dazugehörigen Bildmotiv bestückt. Saisonal abgestimmte Köstlichkeiten, deftige Hauptmahlzeiten, filigrane Desserts – bei dieser Mischung bleibt kein Wunsch offen.

Unseren Kalender können Sie in folgenden Einrichtungen in Werdau zum Preis für 2 Euro erwerben.

  • Stadtwerke Werdau
  • Fischmarkt Scheibner
  • Gartencenter Heuschkel
  • Näser Optik
  • Hotel Friesen
  • Flora Apotheken in Werdau
  • Autoservice Sandro Schädel
  • Fahrrad Wappler
  • Trageließchen Steinpleis
  • Werbemanufaktur Werdau
  • Steh Imbiss Nord

CO2-Preis Information

Klimaschutz wird immer wichtiger, deshalb hat die Bundesregierung einen CO2-Preis ab dem 01.01.2021 eingeführt. Wir alle müssen nun diesen CO2-Preis tragen, wenn wir fossile Brennstoffe wie Öl, Benzin oder Erdgas verbrauchen. Erdgas ist aufgrund seines niedrigeren Emissionsfaktors am geringsten davon betroffen, deshalb sollten Ölheizungsbesitzer sich genau überlegen, ob ein Umstieg sinnvoll sein könnte.

Der CO2-Preis ist im sogenannten Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) geregelt. Wir als die Stadtwerke Werdau haben keinen Einfluss auf diesen, müssen Ihn aber natürlich erheben und an den Staat weiterreichen. In diesem Video erklären wir, was genau sich hinter diesem CO2-Preis verbirgt.

Video: CO2 - Preise

23.06.2022 Ausrufung Alarmstufe des Notfallplans Gas

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat am 23. Juni 2022 nach Abstimmung innerhalb der Bundesregierung die zweite von drei Stufen des Notfallplan Gas ausgerufen, die sog. Alarmstufe. Sie tritt ein, wenn laut Notfallplan Gas „eine Störung der Gasversorgung oder eine außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Gas vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Gasversorgungslage führt, der Markt ist aber noch in der Lage, diese Störung oder Nachfrage zu bewältigen, ohne dass nicht marktbasierte Maßnahmen ergriffen werden müssen.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sagt dazu: „Aktuell ist die Versorgungssicherheit gewährleistet, aber die Lage ist angespannt. …Grund für die Ausrufung der Alarmstufe ist die seit dem 14. Juni 2022 bestehende Kürzung der Gaslieferungen aus Russland und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt.“

Auch für unser Versorgungsgebiet gilt, dass die Versorgungssicherheit gegenwärtig gewährleistet ist.

Hier finden Sie die aktuelle Presseinformation des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Ausrufung der Alarmstufe.

Weitere Informationen zur Gasversorgungslage finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur .

01.06.2022: Informationen zur Absenkung der EEG-Umlage zum 01.07.2022

Was ist die EEG-Umlage?
Mit der EEG-Umlage wird die Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien gesetzlich gefördert. Die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) entstehenden Mehrbelastungen werden bundesweit an die Letztverbraucher weitergegeben. Seit dem 01.01.2022 zahlt jeder Endverbraucher für die verbrauchte Kilowattstunde 3,723 Cent (Netto) für seinen Strombedarf. Dieser Betrag ist in den Stromkosten inkludiert.

Was passiert mit der EEG-Umlage ab dem 01.07.2022?
Um alle Letztverbraucher aufgrund der deutlich gestiegenen Strompreisen in Deutschland zu entlasten, wird die EEG-Umlage ab den 01.07.2022 auf 0,00 Ct/kWh abgesenkt. Hierbei ist das aktuelle Vertragsverhältnis irrelevant. Die Entlastung soll 1:1 bei unseren Endkunden ankommen.

Wie gehen die Stadtwerke Werdau GmbH mit der EEG-Absenkung um?
Die Stadtwerke Werdau GmbH wird zum 01.07.2022 bei allen Stromlieferstellen die Absenkung der EEG-Umlage 1:1 weitergeben. Das bedeutet, dass sich bei all unseren Stromkunden die Kosten, um einen Bestandteil des Arbeitspreises ab den 01.07.2022 um 3,723 Ct/kWh (Netto) automatisch reduziert.

Wie setzen die Stadtwerke Werdau die EEG-Umlagen Absenkung in der Praxis um?
Die Absenkung erfolgt ab dem 01.07.2022 automatisch und wird anteilig in der nächsten Jahresrechnung / Endabrechnung berücksichtigt. Die laufenden Abschlagszahlungen werden durch Ihr Stadtwerk nicht eigenständig angepasst.

Was können unsere Stromkunden in diesem Zusammenhang tun?
Die Stadtwerke Werdau GmbH bittet darum, dass alle Stromkunden zum 30.06.2022 ihre Stromzähler ablesen und die Werte mitteilen. Dies kann bequem über das Kundenportal auf der Homepage geschehen, telefonisch oder per E-Mail. Die Mitteilung der Zählerstände ist deshalb wichtig, damit die spätere Abgrenzung in den Jahresendabrechnungen genau abgebildet werden kann. Liegen der Stadtwerke Werdau keine Zählerstände zum 30.06.2022 vor, so werden wir den Verbrauch anteilig berechnen.

Für Rückfragen stehen Ihnen unsere Berater im Kundencenter gern zur Verfügung.

16.02.2022: Achtung vor unseriösen Anrufen oder Haustürgeschäften mit Strom und Gas.

Aktuell kommt es wieder vermehrt zu unseriösen Anrufen, bei denen versucht wird Verbrauchern Strom- und Gasverträge unterzuschieben.

  • Von Haustürgeschäften mit Strom- und Gasverträgen oder am Telefon raten wir generell ab.
  • Vertreter geben sich häufig fälschlicherweise als Stadtwerksmitarbeiter aus.
  • Oftmals werden falsche Betriebsausweise vorgezeigt.
  • Lassen Sie sich für einen Vertragsabschluss nicht unter Druck setzen.
  • Geben Sie Zähler- und Kundennummer sowie persönliche Daten nicht unbedarft weiter.
  • Fragen Sie bei Unsicherheit bei Ihrem aktuellen Lieferanten nach.
  • Machen Sie gegebenenfalls von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch.

Sollten Sie Ärger mit unseriösen Energieanbietern haben, helfen wir Ihnen gern und unterstützen Sie bei möglichen Maßnahmen.

Unsere Mitarbeiter im Kundencenter stehen Ihnen zur Verfügung.

Unser Rezept-Kalender für 2022 ist da!

Wir bedanken uns bei allen, die unseren Rezept-Kalenders 2022 erworben haben, sowie bei den Partnern unserer Kundenkarte für die tolle Unterstützung beim Verkauf. Vielen Dank dafür. Ab sofort ist der Kalender nur noch in unserem KUNDENCENTER in der Zwickauer Straße 39 erhältlich. Die erzielten Einnahmen aus dem Verkauf waren von Anfang an für eine Spende an eine gemeinnützigen Einrichtung in Werdau geplant. Wem genau wir den Betrag zukommen lassen, werden wir in Kürze bekannt geben.

Das Jahr 2022 verspricht in kulinarischer Hinsicht ein ganz besonderes zu werden, denn die Stadtwerke Werdau haben sich etwas überlegt, bei dem man von Januar bis Dezember sozusagen das Nützliche mit dem Angenehmen wunderschön verbunden hat: In einem neuen Koch-Kalender. Und da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind überrascht es nicht, dass als Partner dabei ein echter Profi-Koch fungiert, der für jeden das passende Rezept dabei hat.

„Der Mensch ist, was er isst.“ So lautet das Credo des ehemaligen MDR-Fernsehkochs Herbert Frauenberger. Seit mehreren Jahrzehnten ist der Gaumenkünstler nun schon im Dienst der Kulinarik unterwegs. Dabei hat er neben seiner Medienaffinität auch hochkarätige Stationen in Sterne-Hotels oder als Sous-Chef absolviert. Seit 2008 ist er als Privatkoch tätig und gibt sein umfangreiches Wissen in der eigenen Erlebnis-Kochschule weiter. So kam es auch zur Idee der Stadtwerke Werdau, dass man über einen Koch-Kalender einige der tollen Rezepte für jedermann zugänglich machen könnte.

Der Geschäftsführer Elmar Burgard selbst konnte sich in der Vergangenheit bereits mehrfach von unterschiedlichen Gerichten Frauenbergers beim gemeinsamen Kochen überzeugen und in diesen Genuss sollen nun auch alle anderen Werdauer kommen dürfen. 12 Kalendermonate sind jeweils mit einem Rezept und dem dazugehörigen Bildmotiv bestückt. Saisonal abgestimmte Köstlichkeiten, deftige Hauptmahlzeiten, filigrane Desserts – bei dieser Mischung bleibt kein Wunsch offen.

Unseren Kalender können Sie in folgenden Einrichtungen in Werdau zum Preis für 2 Euro erwerben.

  • Stadtwerke Werdau
  • Fischmarkt Scheibner
  • Gartencenter Heuschkel
  • Näser Optik
  • Hotel Friesen
  • Flora Apotheken in Werdau
  • Autoservice Sandro Schädel
  • Fahrrad Wappler
  • Trageließchen Steinpleis
  • Werbemanufaktur Werdau
  • Steh Imbiss Nord

CO2-Preis Information

Klimaschutz wird immer wichtiger, deshalb hat die Bundesregierung einen CO2-Preis ab dem 01.01.2021 eingeführt. Wir alle müssen nun diesen CO2-Preis tragen, wenn wir fossile Brennstoffe wie Öl, Benzin oder Erdgas verbrauchen. Erdgas ist aufgrund seines niedrigeren Emissionsfaktors am geringsten davon betroffen, deshalb sollten Ölheizungsbesitzer sich genau überlegen, ob ein Umstieg sinnvoll sein könnte.

Der CO2-Preis ist im sogenannten Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) geregelt. Wir als die Stadtwerke Werdau haben keinen Einfluss auf diesen, müssen Ihn aber natürlich erheben und an den Staat weiterreichen. In diesem Video erklären wir, was genau sich hinter diesem CO2-Preis verbirgt.

Video: CO2 - Preise